Gymnasiale Oberstufe Flyer (pdf, 338.1 KB)
Infoveranstaltung gymnasiale Oberstufe 2026 (pdf, 294.7 KB)
Unsere Oberstufe stellt eine konsequente Fortsetzung des in der Mittelstufe begonnenen Bildungsgangs dar. Beide Schulstufen sind personell und organisatorisch miteinander verknüpft.
Das Kursangebot der Oberstufe zeichnet sich traditionell durch ein breites Fächerangebot und zusätzliche schulische Bildungsangebote aus, um vielfältige Schwerpunktbildungen zu ermöglichen. Immer wieder gibt es Projekte in Zusammenarbeit mit der Universität Bremen. Einige Unterrichtsprojekte sind mit besonderen Preisen der Bundesregierung und anderer Institutionen ausgezeichnet worden.
Ziel ist der Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife als Zugangsberechtigung zu einem Studium an einer Universität oder Fachhochschule oder zu berufsbezogenen Bildungsgängen.
Um das Grundlagenwissen zu stärken, aber auch fächerübergreifendes Arbeiten zu ermöglichen, findet der Unterricht in der Gymnasialen Oberstufe in Profilen statt. Ein Profil entsteht dadurch, dass ein Leistungskurs und zwei Grundkurse fest gekoppelt werden. Methodentraining ist neben dem Fachunterricht fester Bestandteil eines Profils. In der Einführungsphase sind wöchentlich zwei Stunden Methodentraining und in der Qualifikationsphase eine Wochenstunden für Projektarbeit vorgesehen.
In der Einführungsphase werden Klassenverbände gebildet, die sich schon an die gewählten Profile für die Qualifikationsphase orientieren. Die Schülerinnen und Schüler verbringen mehr als die Hälfte ihrer Stunden in festen Lerngruppen, vergleichbar mit einem Klassenverband.
Jedes Profil muss durch einen weiteren Leistungskurs und einer bestimmten Anzahl von Grundkursen ergänzt werden. Diese Kurse sind im Rahmen der Bestimmungen für die Oberstufe frei wählbar.
Am Gymnasium Horn werden sechs Profile angeboten, die inhaltlich und schwerpunktmäßig den drei Aufgabenfeldern (sprachlich-künstlerisch; gesellschaftswissenschaftlich; mathematisch-naturwissenschaftlich) zuzuordnen sind.
Profil A: LK: DEU, GK: phi, GK: darst. Spiel
Profil B: LK: ENG, GK: deu, GK: pol
Profil C: LK: WIR, GK: mat, GK: ges
Profil D: LK: MAT, GK: geo, GK: deu
Profil E: LK: BIO, GK: che, GK: mat
Profil F: LK: PHI, GK: pol, GK: bio
Die Abkürzungen stehen für die folgenden Fächer:
Deutsch (deu), Englisch (eng), Wirtschaft (wir), Geschichte (ges), Philosophie (phi), Mathematik (mat), Biologie (bio), darstellendes Spiel (darst. Spiel) Soziologie (soz).
Jedes Profil muss mit einem zweiten Leistungskurs kombiniert werden. Gewählt werden kann aus den Fächern Englisch, Französisch, Kunst, Geographie, Physik und Chemie. Am Gymnasium Horn besteht die Möglichkeit, das AbiBac zu erlangen. . Diese Abkürzung steht für das Abitur und Baccalauréat, also für den gleichzeitigen Erwerb der deutschen allgemeinen Hochschulreife und des französichen Schulabschlusses Baccalauréat. AbiBac-Schüler wählen den zweiten LK Französisch sowie die Fächer Geschichte und Geographie in französischer Sprache.
Folgende Leistungskurs- Kombinationen sind augenblicklich am Gymnasium Horn möglich. Dabei steht FRZ* für LK Französich oder AbiBac, GEG für Geographie und KUN für Kunst.
Profil A (LK DEU)wählbar mit: ENG, FRZ*, KUN, GES, GEG, CHE, PHY
Profil B (LK ENG) mit: FRZ*, KUN, GES, GEG, CHE, PHY
Profil C (LK WIR) mit: ENG, FRZ*, CHE, PHY
Profil D (LK MAT) mit: ENG, FRZ*, KUN, GES, CHE, PHY
Profil E (LK BIO) mit: ENG, FRZ*, GES, GEG
Profil F (LK PHI) mit: ENG, FRZ*, CHE, PHY
In der Einführungsphase wird auf der Grundlage einer allgemeinverbindlichen Stundentafel im Klassenverband unterrichtet. Die Lerninhalte aus der Sekundarstufe I werden fortgesetzt, während methodisch bereits auf die Qualifikationsphase vorbereitet wird. Individuelle Schwerpunkte lassen sich im Rahmen des Wahlpflichtbereichs setzen.
Der Unterricht umfasst ca. 33 - 35 Wochenstunden und ist als Vor- und Nachmittagsunterricht – je nach Fächerangebot – auch schulübergreifend organisiert.
Fächer, die in der Qualifikationsphase als Leistungskurs belegt und Fächer, in denen eine Abiturprüfung abgelegt werden soll, müssen in der Einführungsphase spätestens im zweiten Halbjahr belegt sein.
Am Ende der Einführungsphase erfolgt die Zuweisung/Versetzung in die Qualifikationsphase, wenn im Hinblick auf das Abitur eine erfolgreiche Mitarbeit zu erwarten ist. Schülerinnen und Schüler, die die Versetzung nicht erreichen, können die Einführungsphase in der Regel einmal wiederholen. Alternativ kann der Mittlere Schulabschluss durch eine Prüfung erworben werden.
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