Mit 22 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern war das Gymnasium Horn auch dieses Jahr wieder beim Chemiewettbewerb „Das ist Chemie“ vertreten. Insgesamt wurden bei diesem Wettbewerb über 300 Teilnahmen verzeichnet und davon die 34 besten Arbeiten in einer Feierstunde mit Urkunden und Preisen geehrt.
Bosse Andersen (Jg. 5), Matilda Köhrmann (Jg. 8), Emily Lück (Jg. 9) und Line Kloos (Jg. 9, v.l.n.r.) beeindruckten durch tolle Projektarbeiten rund um die Oxidation von Bananen und die Funktionsweise von Enzymen. Bemerkenswert war dabei zudem, dass alle die aufwändigen Versuche und Protokolle in Einzelarbeit anfertigten und sehr umfangreiche und detaillierte Ergebnisse einreichten.
Herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns schon auf die nächste Wettbewerbsrunde!
Lil
Die Internationale Biologie Olympiade (IBO) ist ein globaler Wettbewerb, bei dem sich die besten Biologieschüler/innen untereinander messen. Im September 2023 nahmen 13 Schüler/innen des Q1-Biologieprofils auf freiwilliger Basis an der 1. Runde der IBO 2024 teil. Die 1. Runde besteht aus komplexen Aufgaben, die in häuslicher Arbeit bearbeitet werden. Der Großteil der Schüler/innen konnte sich dabei für die 2. Runde qualifizieren. Einige Schüler/innen schnitten sogar mit Bestleistung ab und erreichten landes- und bundesweit einen geteilten 1. Platz.
Die 2. Runde der IBO 2024 fand im Rahmen einer Klausur im November 2023 statt. Dem Schüler Erik Wolters ist es dabei gelungen, sich auch für die 3. Runde der IBO 2024 zu qualifizieren. Damit gehört er schon jetzt zu den besten 45 Schüler/innen Deutschlands. Die 3. Runde besteht aus einer einwöchigen Seminartagung, die im Februar in Kiel stattfindet.
Lieber Erik, wir gratulieren Dir zu diesem Erfolg ganz herzlich und drücken Dir für die 3. Runde ganz fest die Daumen.
In der Woche vom 21. - 25. August 2023 wurde an unserer Schule das Make@thon Projekt im Rahmen einer Projektwoche vorgestellt, an dem das Biologie Profil und der Chemie Leistungskurs der Q1 teilnahmen. Bei „Make@thon“ handelt es sich um ein Projekt der Universität Osnabrück, welches zum Ziel hat, Schülerinnen und Schüler anzuregen, kreative Lösungen zu speziellen Themen, in diesem Fall „Nachhaltigkeit“, zu entwickeln. Dafür gab es einen kleinen Wettbewerb unter den aus 3-4 Schülern bestehenden großen Teams, in dem eine konkrete Lösung zur Anpassung an den Klimawandel entwickelt werden sollte. Die verschiedenen Konzepte wurden zum Abschluss gegenseitig präsentiert. In drei verschiedenen Kategorien gab es Preise zu gewinnen: „Innovation“, „Maker“ und „Realisation". Die Teams gingen sehr unterschiedlich an die Aufgabe heran und erzeugten so viele verschiedene Produkte, wie z.B. einen Veganer Döner oder Social Media Kampagnen, die über den Klimawandel aufklären. Im Rahmen des Projekts wurden täglich Workshops absolviert oder Vorträge besucht. Diese setzten sich mit Design Thinking, Referieren, 3D-Druck sowie wissenschaftlichem Arbeiten auseinander. Zusätzlich hielt Prof. Dr. Marco Beeken einen Vortrag über Nachhaltigkeit und Wissenschaftskommunikation und Prof. Dr. Ben Marzeion einen Vortrag über den Klimawandel und Gletscher. In der restlichen Zeit standen die Chemieräume zum Experimentieren bereit, wobei das Make@thon-Team tatkräftig zur Seite stand. Das Projekt konnte vor allem bei der eigenen Ideenfindung für die bevorstehende Projektarbeit helfen. So schreibt der Chemie LK: „Der Chemie LK ist stolz Teil dieses tollen Projektes gewesen zu sein und es zum ersten Mal an unserer Schule begrüßen zu dürfen. Wir haben sehr viele Ideen entwickeln können, die uns auch in Zukunft, vor allem bei der anstehenden Hausarbeit, helfen werden“. Ferner führt er an:“ Das Team hat uns bei unseren Projekten sehr gut unterstützt und stand uns jederzeit bei Rat und Tat zur Seite. Trotzdem konnten wir eigenständig arbeiten und Dinge ausprobieren, ohne dabei eingeengt zu werden, dadurch entstanden viele unterschiedliche Projekte.“ Auch das Biologie Profil schließt sich dieser Einschätzung an. Insgesamt hat das Projekt spannende neue Eindrücke hinterlassen. In der Nachbesprechung fand nicht zuletzt der Escape-Room immer wieder seinen Platz. Auch die zur Verfügung stehenden Experimente wurden positiv hervorgehoben. Wir bedanken uns bei den für die Organisation verantwortlichen Lehrkräften und den engagierten Mitgliedern des Projekts „Make@thon“.
Das Biologie-Profil und der Chemie-LK der Q1, 2023
Mit ihrer Arbeit mit dem Titel „Das Wachstum von Mikroalgen:In welcher Form wirken sich verschiedene Zusammensetzungen der Nährmedien auf das Wachstum von Mikroalgen aus?“ gewinnen Carla Pieper und Feline Rosengart den zweiten Preis im Fach Biologie.
Mit dem Dr.-Hans-Riegel-Fachpreis prämiert die Universität Bremen in Kooperation mit der Dr. Hans Riegel-Stiftung herausragende Projektarbeiten aus der E- und Q-Phase in den Fächern Biologie, Chemie, Geographie, Informatik, Mathematik und Physik. Eine Jury aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wählt aus jedem Bereich die bis zu drei besten Arbeiten aus.
Durch die Kooperation sollen junge Talente entdeckt, gefördert und an ein Studium herangeführt werden.
Herzliche Glückwünsche an die Preisträgerinnen!
Der Robitik Cup 2019 geht dieses Jahr an die Schüler Bennet Haug (im Bild) und Christian Seiler des Wahlpflichtkurs Naturwissenschaften am Gymnasium Horn. Im Unterricht bauten und programmierten beide Schüler einen Lego Robotor für die Wettbewerbsdisziplin "Penalty schießen". Hierfür musste ein Ball aufgenommen und damit ein Hindernis umfahren werden. Vor dem Tor ließ der Roborot alle Fußballherzen höher schlagen, denn mit plazierten Schüssen wurden 19 von 20 Punkte erreicht und somit den 1.Platz.
Am 09.11.2018 haben wir, die Klasse 6f, einen Ausflug zum Planetarium unternommen. Bei der Ankunft wurden wir freundlich begrüßt und zusammen gingen wir in einen kleinen Raum. Dieser hatte eine gewölbte Decke, an der uns ein Zeitraffer-Video gezeigt wurde. Auf diesem Video war der Himmel von Bremen abgebildet. Man konnte sehen, wie die Sonne auf- und untergeht. Dabei konnte man auch den Mond beobachten, der mit einem gewissen Abstand zur Sonne hinterher wanderte und dabei den Platz wechselte. Anschließend wurde uns der bevorstehende Nachthimmel gezeigt.
Unsere ganze Klasse war fasziniert. Wir fanden, dass dies das schönste am Ausflug war, weil man so etwas nicht jeden Tag zu sehen bekommt. Folgende Planeten waren gut zu erkennen: Der Mars und der Saturn. Schon nach kurzer Zeit fanden wir im Nachthimmel einige Sternenbilder. Diese besprachen wir zunächst. Sogar die Milchstraße haben wir im Laufe des Videos entdeckt. Ab und zu fielen nach und nach einige Sternschnuppen vom Himmel. Nach etwa einer Schulstunde begaben wir uns dann an die frische Luft. Wir machten zusammen eine Führung, um die Planeten noch besser zu erkunden.
Die Frau, die die Führung leitete, zeigte uns eine Stoffsonne, die den Durchmesser von 1,40m hatte. Wir bekamen einen Zettel, mit angegebenen Metern, die wir ablaufen sollten und eine Klassenkameradin von uns bekam dazu ein Messgerät, mit welchem wir Meter und Kilometer messen konnten. Sie sollte uns Bescheid sagen, wenn wir die angegebene Strecke erreicht hatten. Je weiter wir von der Sonne entfernt waren, desto weiter war der Planet von der Sonne entfernt. Sobald wir die angegebene Strecke geschafft hatten, zeigte uns die Leiterin kleine Kugeln, welche im Vergleich zur Sonne ziemlich klein waren. Diese Kugeln stellten einzelne Planeten des Sonnensystems dar. Als der Ausflug zu Ende war, haben wir uns mit einem Lächeln von unseren Lehrern Herrn Köster und Herrn Balshüsemann verabschiedet.
Ein tolles Rezeptbuch mit Weltraummenü hat die VDI-Juri überzeugt. Im Dezember wurde Ronja und Nora aus der 7a der erste Preis vom Astronauten Thomas Reiter für das gelungene Büchlein überreicht.
Seit zwei Jahren werden in Bremen exzellente Facharbeiten im MINT-Bereich durch die Hans-Riegel-Stiftung (Haribo) mit hochkarätigen Preisen ausgezeichnet.
Bewerben können sich die Schülerinnen und Schüler direkt mit ihrer fertigen Facharbeit aus der QI.
Den 1. Platz im Fachgebiet Chemie (600 Euro) erreichten:
Lina Schultze, Alina Stelljes und Paula Kaal mit ihrer Facharbeit: Oszillierende Reaktionen - mathematisch betrachtet
Die drei Chemikerinnen haben mit der Arbeit auch am Wettbewerb Jugend-forscht teilgenommen und haben es bis ins Bundesfinale geschafft. Sie wurden bei Jugend-forscht mit einem Sonderpreis ausgezeichnet und durften ein zweiwöchiges Praktikum in einer Forschungseinrichtung in Berlin absolvieren.
Den 2. Platz im Fachgebiet Physik (400 Euro) erreichten:Franka Mawn,
Jannis Woege und Philipp Nagel mit dem Titel: Härtemessungen von Stahl
Im Rahmen ihrer Projektarbeit haben die drei Physiker*innen Versuche zur Wärmebehandlung von Stahl vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet. Dies geschah zusammen mit dem Bremer Institut für angewandte Strahlentechnik (BIAS) und dem Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT) im Son- derforschungsbereich 747 (SFB 747).
Alle Preisträger sind nun Teil eines Netzwerkes, welches für seine Mitglieder hochwertige Veranstaltungen zur Begabtenförderung anbietet.
Der erste Platz in Chemie war mit einer Unterstützung der Schule verbunden, der Fachbereich Chemie kann sich über 5 neue Schülerwaagen freuen.
Die Waagen wurden durch das Team fachgemäß ausgepackt und in Betrieb genommen.
Die Freude ist groß als die Schülerinnen und Schüler der Forscher AG das große Paket in Empfang nehmen dürfen. In dem Paket befindet sich ein Bausatz für einen 3D-Drucker, hunderte von Kleinteilen, aus denen die Schülerinnen und Schüler in den nächsten Wochen einen 3D-Drucker zusammenbauen werden.
Im Anschluss daran sollen auch schon die ersten Kleinteile, die zuvor an einem PC kreiert werden müssen, ausgedruckt werden. Der Kreativität werden dabei keine Grenzen gesetzt.
Ermöglicht wurde uns diese besondere Anschaffung durch die Unterstützung durch den Schulverein des Gymnasiums Horn.
Die Forscher AG findet jeden Dienstag von 14.50 bis 16 Uhr statt und wird von Herrn Lütjens und Frau Schneider geleitet. Interessierte Jungforscher/innen und Tüftler/innen ab Klasse 6 sind jederzeit willkommen!
Am 26.09.2017 versammelten sich 11 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b im Nawi-Raum des Gymnasiums Horn. Das Besondere: Der reguläre Unterricht war schon lange beendet und jede/r Schüler/in brachte (mindestens) einen Elternteil mit. Außerhalb der üblichen Unterrichtszeit experimentierten die Schüler/innen zwei Stunden lang zusammen mit ihren Eltern und kleineren Geschwistern. Dabei stellten sie gekonnt Cremes und Badekugeln her und bereiteten Salbeibonbons zu. Ein Geruchsmemory wurde schnell zu einem Teamwettbewerb und die Chromatographie von Blattfarbstoffen forderte die Experimentalfähigkeiten von Eltern und Schüler/innen heraus. Auch die Herstellung von Farben faszinierte Groß und Klein. Neben dem Experimentieren sollten aber auch die chemischen Zusammenhänge und Erklärungen für die jeweiligen Versuche nicht zu kurz kommen: Mit Erklär- und Tippkarten erarbeiteten sich die Teams das notwendige naturwissenschaftliche Hintergrundwissen.
Mit Feuereifer, glühender Motivation, reichlich Neugier und auch etwas Ehrgeiz arbeiteten sich alle Teams durch die vielen chemischen Versuche. „Können Sie so einen Experimentiernachmittag bald mal wieder anbieten?“, wurde die betreuende Chemielehrerin Frau Lilje mehrfach von Eltern und Schülern gefragt. Ein schöneres Feedback kann es für so einen Nachmittag wohl kaum geben: Eine Fortsetzung folgt sicher!
Die Chemieolympiade ist ein internationaler Wettbewerb für junge Chemikerinnen und Chemiker. Im Rahmen des deutschen Auswahlverfahrens haben sich wieder viele Schülerinnen und Schüler aus den Chemie-Leistungskursen am Gymnasium Horn beteiligt. In der ersten Runde werden anspruchsvolle Aufgaben in Heimarbeit bearbeitet, die zweite Runde ist eine Klausur unter Aufsicht. Die weiteren Runden finden zentral in Göttingen und Kiel als Auswahlseminare statt, am Ende steht die deutsche Olympiamannschaft.
Mit Freude haben die Schülerinnen und Schüler ihre Urkunden für gute Leistungen in der zweiten Runde entgegengenommen.
Die aktuellen Aufgaben zur neuen Chemieolympiade sind online unter www.icho.de.
Wir wünschen unseren neuen Olympioniken wieder viel Erfolg
Aus einem Projekt wird Tradition: Auch dieses Schuljahr haben drei Schüler des Gymnasium Horns ihre Facharbeiten beim Sonderforschungsbereich (SFB) 747 Mikrokaltumformen der Universität Bremen geschrieben. Lukas Zhou, Georgi Laskaridis und Ramy Khorshed (11. Klasse) haben auf Initiative ihrer Lehrerin Sandra Dettmann und ihres Lehrers Ronald Bormann seit den Herbstferien im Zentrum für Technomathematik (ZeTeM) der Universität Bremen an ihren Facharbeiten gearbeitet. Unter Anleitung des wissenschaftlichen Mitarbeiters Phil Gralla und der Studentin Alina Pätzold haben sich die Schüler mit der „Klassifizierung von metallischen Mikrobauteilen durch Hyperebenen“ beschäftigt.
Um ihre Aufgabe zu erfüllen, mussten sie die Grundlagen des maschinellen Lernens erarbeiten, um einen sogenannten Klassifizierer zu entwickeln. Im Gebiet des maschinellen Lernens geht es um Möglichkeiten, einem künstlichen System durch mathematische Operatoren Mustererkennung beizubringen und Wissen von Lerndaten auf neue unbekannte Daten zu übertragen.
Die vom SFB 747 erforschten Mikrobauteile werden unter anderem bei der Produktion von Smartphones, Hörgeräten und in der Automobilindustrie eingesetzt. Koordiniert wurde die Aktion im Rahmen des Nachwuchsförderungs- und Öffentlichkeitsprojekts „mikromal“ des SFB 747.
Autor/in: Meike Mossig SFB 747 / Universität Bermen
Bild © Sabine Peter SFB 747 / Uni Bremen
Projektkoordinator: Malte Behlau ("micromal") und Dr. Ildikó Székely-Loop (Gymnasium Horn)
Zwei Gewinner aus jedem Bundesland, die bei verschiedenen Chemiewettbewerben (z.B „Das ist Chemie“ in Bremen) gewonnen haben, durften an einem fünftägigen Chemieseminar des Fördervereins Chemie-Olympiade e.V vom 25.09-29.09.2016 in Mainz dran teilnehmen.
In der Johannes-Gutenberg Universität haben wir verschiedene Versuche durchgeführt, wie z.B
Zusätzlich haben wir eine Führung durch das Max-Planck-Institut für Chemie bekommen und dort auch mit Trockeneis verschiedene Versuche durchgeführt. Forscher haben uns dort von verschiedenen Projekten weltweit erzählt. Nachmittags haben wir Zeit gehabt die Stadt zu erkunden und sind mit der ganzen Gruppe auch Bowlen gegangen. Am letzten Vormittag wurden uns von den Tutoren noch sehr interessante Versuche vorgeführt. Die fünf Tage in Mainz waren echt toll, wir haben viel dazu gelernt und auch mal gesehen, wie Forscher und allgemein naturwissenschaftliche Studenten arbeiten.
Klasse 9c
Bremer Gymnasiasten betreiben Grundlagenforschung
Aller Anfang ist schwer – auch der Beginn einer wissenschaftlichen Karriere. Einen ersten Einblick in den Forschungsalltag konnten dieses Schulhalbjahr vier Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Horn beim Sonderforschungsbereich (SFB) 747 Mikrokaltumformen erhalten. Beim Mikrokaltumformen handelt es sich um Verfahren, die unter anderem bei der Produktion von Smartphones, Hörgeräten und in der Automobilindustrie eingesetzt werden. Die vier Gymnasiastinnen und Gymnasiasten haben auf Initiative ihrer Lehrerin Dr. Ildikó Székely-Loop seit Schuljahresbeginn in den Laboren des Bremer Instituts für angewandte Strahltechnik GmbH (BIAS) an ihren Facharbeiten gearbeitet. Betreut wurden sie dabei im Rahmen des Nachwuchsförderungs- und Öffentlichkeitsprojekts „mikromal“ des SFB 747.
Produktion sechseckiger Mikroumformwerkzeuge
Die Schülerinnen Julia Noël und Wiebke Rosebrock haben sich mit der laserchemischen Mikrostrukturierung von Metallen auseinandergesetzt. Dabei geht es darum, komplexe geometrische Strukturen mit einem Durchmesser von unter einem Millimeter in Metall zu ätzen. Unterstützt wurden die Schülerinnen von der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Olga Hauser und der Gastwissenschaftlerin Alina Matson aus Wisconsin (USA). Bei ihren Forschungen ging es insbesondere um die Produktion sechseckiger Mikroumformwerkzeuge aus Chromstahl. Die Schülerinnen werteten mithilfe einer Software die Welligkeit der einzelnen Mikroumformwerkzeuge in Abhängigkeit von der jeweiligen Bearbeitungsstrategie aus. Anhand der resultierenden Welligkeit waren sie in der Lage, die angewandten Strategien zu bewerten. In den kommenden Monaten werden ihre Ergebnisse in mehrere wissenschaftliche Veröffentlichungen einfließen. Ihre Arbeit am BIAS haben die beiden Schülerinnen anschließend in einer Facharbeit dargestellt.
Überprüfung der Mikroumformmaschine
Malte Haßler und Jan Plieth haben sich mit der Genauigkeit der Steuerung einer Mikroumformmaschine beschäftigt und dazu das Prinzip der Massenträgheit genutzt. Dabei wurden sie vom wissenschaftlichen Mitarbeiter Hendrik Tetzel und der studentischen Hilfskraft Annika Bohlen betreut. Die Mikroumformmaschine wird im Rahmen des SFB zur Herstellung von sehr kleinen metallischen Näpfen mit einem Durchmesser unter einem Millimeter eingesetzt. Im Rahmen der Bearbeitung ihrer Facharbeiten wurden die Schüler in die Programmierung der Maschinensteuerung sowie des Messsystems eingeführt. Nach der mehrmaligen Messung einzelner Kraft-Zeit-Verläufe diskutierten die beiden Oberstufenschüler die Messergebnisse mit ihren Betreuern und verfassten anschließend die schriftliche Ausarbeitung ihrer Facharbeit. Auch ihre Ergebnisse werden in der Forschung des SFB 747 weiter verwendet.
Autor/in: Meike Mossig; Bild © SFB 747 / Uni Bremen
Projektkoordinator Malte Behlau ("micromal")
Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Horn beim Sonderforschungsbereich (SFB) 747
Das Gymnasium Horn ist am 14.November 2014 in einer Feierstunde im MARUM für seine herausragenden Aktivitäten im Bereich des MINT-Unterrichtes mit dem Siegel „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet worden.
Unsere Schulleitung, die Fachsprecher der beteiligten Fächer und ausgewählte Schülerinnen und Schüler nahmen die Auszeichnung entgegen.
Senatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt dankte der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ und allen Beteiligten für ihr Engagement: „Wir zeichnen gemeinsam mit der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ bereits zum dritten Mal Schulen in Bremen aus.
Die „MINT-freundlichen Schulen“ werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Auszeichnung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders gefördert. Bundesweite Partner der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die MINT-Schwerpunkte setzen.
Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Auszeichnungsprozess.
Mathematik und Naturwissenschaften waren immer eine zentrale Säule des Gymnasiums Horn, in der Mittelstufe wird viel Wert auf eine fundierte, experimentell ausgerichtete Bildung gelegt, in der gymnasialen Oberstufe kann diese durch individuelle Schwerpunktsetzung vertieft werden. Einzigartig ist, dass am Gymnasium Horn, seit Jahrzehnten immer alle drei Naturwissenschaften und Mathematik als Leistungskurse angeboten werden. Unsere Schule verfügt über eine sehr umfangreiche Ausstattung, die auch aufwendige Schülerexperimente zulässt.
Es bestehen zahlreiche Kooperationen mit umliegenden Firmen und der Universität Bremen.
In Zukunft sollen die Aktivitäten im MINT-Bereich intensiviert und weiter vernetzt werden.
Erinnert ihr euch noch an unseren Aufruf zum Ideenwettbewerb "Ohne Föhn war das Leben echt hart"?
Heute konnten wir die Karten für das Jan Delay-Konzert am 7.10.2014 in der ÖVB-Arena an die Sieger der Verlosung übergeben. Gewonnen haben die Schüler*innen am Gymnasium Horn. Herzlichen Glückwunsch!
Engagierte Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase haben zwei Tage lang am SFB 747, angeleitet durch Dr. Roland Bargen, verschiedene Versuche zur Materialforschung durchgeführt. Hierbei war der wichtigste Gedanke die Anwendbarkeit wie z. B. in den Bereichen Luft und Raumfahrt. Durch persönliche Erfahrungen und die Anleitung von Herrn Bargen haben sie die Besonderheiten von Fallrohröfen kennengelernt sowie die Möglichkeiten und Herausforderungen, die Metallhärtung mit sich bringt.
Am zweiten Tag besuchten die Wissenschaftler unsere Schule, wo die Schülerinnen und Schüler in Teamarbeit Mikro-Mobile entwarfen und testeten. Die Herausforderung lag darin, dass sich das Mobil zu Land fortbewegen sollte, in die Mikro-Box mit den Abmessungen 8 mal 4,5 mal 3 Zentimetern passen musste und der Fußball des Maskottchens Maxi Mikro - der natürlich nur wenige Millimeter Durchmesser hat - transportiert werden konnte, ohne herauszufallen. Diese Angaben mussten eingehalten werden, um zum Wettbewerb zugelassen zu werden. http://www.mikromal.de/mikromal-fuer-schueler/15-schulprojekte/32-gymnasium-horn Die Fahrtests wurden mit Videoaufnahmen begleitet und die Schüler mussten diese im Anschluss physikalisch auswerten.
Die schulischen Inhalte und die Vorgaben des SFB 747 konnten sehr gut miteinander kombiniert werden. Es entstanden lebendige Unterrichtsstunden, die in den Lehrplan integriert werden konnten. Nach Beendigung des Wettbewerbs wurde das beste Mikro-Mobil mit Freikarten für das Universum Bremen prämiert.
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei Frau Berk für die Organisation und Koordinierung der Forschungstage bedanken.
Seit dem 10. März 2012 hat sich die Klasse 5a an der Aktion „Die Frühlingsforscher“ - ins Leben gerufen von ARTE - beteiligt.
Im Fokus der Aktion stand natürlich die Natur. Wir haben nach wild wachsenden Pflanzen – allerdings in der Stadt – gesucht und sie auch gefunden. Haben Regenwürmer ausgebuddelt und gezählt, um bei dem ersten Regenwürmer-Mapping in Deutschland und Frankreich mitzuhelfen. Um zu verstehen, wie unsere Böden funktionieren und sich weiterentwickeln, muss man die Lebensweise der 40 unterirdisch lebenden Arten erforschen. Es war für uns ein spielerisches Forschungsprojekt, von dem sich jedoch Dr. Martin Potthoff vom Zentrum für Biodiversität und nachhaltige Landnutzung an der Universität Göttingen wichtige Erkenntnisse erhofft. Die dritte Aktion der „Frühlingsforscher“ lief in Zusammenarbeit mit dem Helmholtzzentrum für Umweltforschung in Halle und begab sich auf die Spur der ebenso zarten wie zähen Wanderfalter. Einer von ihnen ist der Distelfalter, der von der afrikanischen Nordküste losfliegt, das Mittelmeer und Europa (sogar die Alpen!) überflattert und sich je nach Windlage bis nach Skandinavien treiben lässt. Und, last but not least, auch unsere Freunde, die Mehlschwalben, interessierten uns und wir zählten und fotografierten ihre Nester. Es hat uns viel Spaß gemacht und wir sind froh, dass unsere Ergebnisse für echte Forschung genutzt werden können.
Bildquelle: ARTE
Am Ende des achten Schuljahres nahm der Wahlpflichtkurs von Hr. Wagner und unter der fachlichen Anleitung des Dozenten Stephan Albinger für wieder am Bremer Robot-Wettbewerb teil.
Neben vielen gelungenen Programmierungen gab es den 1. Platz zwei Schüler. Beide überzeugten die Jury mit ihrem Steinsortierer in der Kategorie Baukunst. Dieser Steinsortierer erkennt über einen Lichtsensor wird die Farbe der Steine auf dem Fließband. Nicht erwünschte Farben werden sofort aussortiert. Die richtigen Farben lässt werden in verschiedenen Sammelwagen am Ende des Fließbandes aufgefangen. Hierzu muss der Roboter dann immer den richtigen Sammelwagen vorfahren lassen. Hilfe für die Bücherei gibt es für zwei Schülerinnen die mit ihrem Buchsortierer den dritten Platz in der Kategorie Freie Programmierung gewannen. Über einen Lichtsensor erkennt der Roboter die Farbe des Buchrückens, nimmt das Buch aus dem Stapel und bringt es zum richten Platz im Regal. Das Büchereiteam am Gymnasium Horn freut schon auf den Einsatz.
Zwei Schüler aus der 8a des Gymnasium Horn gewannen beim 4. Bremer Robot Wettbewerb in der Kategorie Baukunst den ersten Preis.
Da staunte die Jury nicht schlecht als die Schüler ihren Tafelwischer vorstellten. Der Robotor fuhr exakt die Tafel ab und wischte diese sauber ab. Dieser Robotor speicherte zuvor die Breite und Höhe der Tafel exakt ab. Dank dieser Programmierung kann der Robotor bei allen Tafelgrößen eingesetzt werden. Die beiden Schüler entwickelten und programmierten den Robotor nach ihren eigenen Ideen im Wahlpflichtbereich Naturwissenschaften der achten Klassen unter der Leitung des Lehrers Hr. Wagner. Ob dieser Robotor jetzt in Serienproduktion geht ist noch nicht entschieden. Es liegen allerdings bereits erste Anfragen vor!
Der Chemie Leistungskurs Jahrgang 11 des Gymnasiums Horn führt ein kleines Theaterstück vor, das durch verschiedene Chemische Experimente unterstreicht und bereichert wird, so wird z.B. aus Rotwein Sekt, aus Wasser Schwarzbier und ein Stab Metall fängt heller an zu leuchten als jede Lampe.
Was für die beiden 400 Jahre jungen Vampire der 200ste Hochzeitstag werden sollte wird zum brutalen Umschwung der Ehe. Diese Vorführung glänzt durch spektakuläre chemische Experimente und viele Lichteffekte.
F. K. 2010
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