Im Rahmen eines Sprachaustausches sind einige Schüler und Schülerinnen des neunten Jahrgangs nach Madrid gefahren. Diese Gruppe wurde von den Lehrern Frau del Mazo und Herrn Wulf begleitet, diese zeigten uns die wunderschöne Stadt aus allen Perspektiven. Während des Aufenthaltes wurden wir von spanischen Schülern und ihren Familien aufgenommen, so konnten wir die Kultur und auch die Traditionen erleben. Wie auch unsere Vorgänger aus der Q1 sind wir in das antike Örtchen Toledo gefahren, wo uns neben der Kathedrale vor allem die Aussicht beeindruckt hat. Einige Wochen danach kamen dann unsere spanischen Austauschschüler und Austauschschülerinnen auch zu uns. Hier lernten sie die deutsche Kultur. Diese Zeit war für alle Beteiligten ein besonderes Erlebnis und wir werden die schönen Erfahrungen unser ganzes Leben nicht vergessen.
S.W., C.B., J.M.
Die Spanischkurse der Q1-Phase fuhren Ende Juni 2013 unter der Leitung von Dr. Reiner Kornberger und Marita Lüning für eine Woche nach Madrid, um sich auf das Thema des Zentralabiturs „Madrid: facetas de una metrópoli“ vorzubereiten. Sie setzten sich intensiv mit der Geschichte der Stadt sowie der aktuellen Stadtentwicklung auseinander.
Neben umfangreichen Stadtrundgängen standen natürlich auch Besuche in den Kunstmuseen „Museo del Prado“ und „Centro de Arte Reina Sofía“ auf dem Programm. Besonderes Interesse weckte bei den Schülern und Schülerinnen die Ausstellung „Dalí“ in letzterem.
Die Fahrt wurde abgerundet durch einem Tagesausflug nach Toledo: der Stadt der drei
Kulturen. Dort begaben sich die Schüler und Schülerinnen auf die Spuren der Araber,
Juden und Christen, indem sie die entsprechenden Baudenkmäler und Museen besichtigten. Die Kosten für den Ausflug nach Toledo übernahm dankeswerterweise der Schulverein des Gymnasium Horn.
Im März war es soweit. Nach einem email-Austausch, bei dem man sich per Foto bereits kennenlernen konnte, wurden die 21 spanischen Schüler des Instituto Ausias March aus Barcelona mit ihren beiden Begleiterinnen am 3. Februar von ihren Partern/Partnerinnen der 9b und 9c am Bremer Flughafen in Empfang genommen. Es begann eine Woche intensiver Ausflüge, Besuche, Stadterkundungen – und das bei extremer Wetterlage. Es war die Zeit, als die Bremer sich reihenweise die Knochen brachen und sich über vereiste Gehwege vorwärts tasteten, ein Erlebnis der besonderen Art für die von der Sonne wesentlich mehr verwöhnten Gäste. Der guten Laune konnte dies keinen Abbruch tun. Man machte das Beste daraus. Die Ausflüge in das nun touristisch so interessante Bremerhaven (mit Klima- und Auswandererhaus) sowie in die Rattenfängerstadt Hameln fanden wie geplant statt. Die Woche war im Nu vergangen. Nach einem Abschiedsabend im Atelier von Frau del Mazo trat man die Rückreise an.
Der Gegenbesuch erfolgte vom 3. - 10. März, wettermäßig ebenfalls extrem. Saß man am zweiten Tag noch bei strahlendem Sonnenschein im Freien, brach am 8. März über Nordspanien und die Balearen das herein, was die Tageszeitung Vanguardia als »nevada olímpica« (Olympischer Schneefall) bezeichnete. Binnen kürzester Zeit versank Barcelona unter Schneemassen, die den Verkehr total zusammenbrechen ließen. Am nächsten Tag fiel die Schule aus, weil viele Schüler und Lehrer sie nicht erreichen konnten. Am Tag darauf aber wandelte man wieder bei Sonnenschein durch Gaudís Parque Güell. Apropos Schule, apropos Gaudí: Am Unterricht teilzunehmen wäre wenig sinnvoll gewesen, da die Unterrichtssprache im Instituto Ausías March Katalanisch ist. Die (künstlerische) Sprache eines Gaudí, bewundert an seiner immer mehr der Vollendung zustrebenden Sagrada Familia und Häusern wie der Pedrera, wurde hingegen besser verstanden - und bewundert. Auch die andern Highlights, die faszinierenden Ramblas, das Museum des FC Barcelona, das Schokoladenmuseum etc. fanden Anklang, ganz zu schweigen von den menschlichen Begegnungen, so dass sich am 10. März so manche Träne in den Abschied mischte.