Das Gymnasium Horn verfolgt ein systematisches Konzept der Berufs- und Studienorientierung von Klasse 5 bis 13. Alle Maßnahmen basieren auf der BO-Richtlinie der Senatorin für Bildung und sind im Schulcurriculum verankert. Das Ziel: Jede Schülerin und jeder Schüler entwickelt Klarheit über ihre/seine Stärken, Interessen und beruflichen Perspektiven – gestützt durch Praktika, externe Fachleute und schulische Mentoren.
Kids'Day / Zukunftstag (jährlich 4. Donnerstag im April und September): Schüler erkunden Berufe und Betriebe selbst. Mädchen und Jungen werden gezielt in genderuntypische Bereiche eingeführt. Präsentationen oder Kurzberichte dokumentieren die Erfahrung.
Potentialanalyse (Klasse 8, Herbst): Ein externer Träger führt ein zweitägiges Verfahren durch, bei dem jeder Schüler ein individuelles Kompetenzprofil erhält – inklusive gendersensibler Auswertung. Dieses fließt in den FuturePass ein und wird in der Klassenstunde besprochen.
Werkstatttage (Klasse 8, Sommer): Schüler probieren praktische Gewerke (u. a. Elektro, Metall, Holz) unter professioneller Anleitung. Ein Lehrer ist vor Ort.
Schülerfirma (Wahlpflicht Ökonomie, freiwillig): Echte Betriebswirtschaft – Schüler führen eine Schülerfirma mit aktuellem Warenbetrieb innerhalb der Schule (siehe ShopHorn).
Wirtschafts.Forscher! (Wi.Fo!-Lab) (Wahlpflicht Ökonomie, freiwillig): Das Wi.Fo!-Lab zielt auf eine fachlich fundierte, mehrperspektivische und problemorientierte Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen in der Wirtschaft ab, knüpft an die Lebenswelt von Jugendlichen an und bezieht alle Akteure und Ebenen ökonomischer Entscheidungen und Prozesse ein.
FuturePass: Begleitung zur Selbsterkundung. Interessen, Stärken und Berufswünsche dokumentieren.
Bewerbungsvorbereitung (WAT + Englisch): Im Fach WAT werden Lebenslauf, Anschreiben und Bewerbungsgespräche trainiert. Im Englisch-Unterricht: englisches CV und englisches Motivationsschreiben – für internationale Karrierechancen.
Betriebspraktikum (2,5 Wochen): Jeder Schüler arbeitet in einem selbst gewählten Betrieb. Eine Lehrkraft besucht den Betrieb. Nach dem Praktikum Reflexion und Besprechung im WAT-Unterricht.
Tag der offenen Tür Berufsschulen (freiwillig): Für Schüler, die einen Gymnasialzweig an einer Berufsschule in Betracht ziehen.
Beratung und Meldungspflicht: Schüler ohne Plan werden durch die Klassenlehrkraft und die BO-Koordination unterstützt – Zusammenarbeit mit externen Akteuren der Berufsorientierung.
Wirtschafts.Forscher! (Wi.Fo!-Lab) (Wahlpflicht Ökonomie, freiwillig): Das Wi.Fo!-Lab zielt auf eine fachlich fundierte, mehrperspektivische und problemorientierte Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen in der Wirtschaft ab, knüpft an die Lebenswelt von Jugendlichen an und bezieht alle Akteure und Ebenen ökonomischer Entscheidungen und Prozesse ein.
Rhetorik-Training (Ende August, Schuljahresbeginn): Professionelle Trainer schulen Schüler in Rhetorik, Selbstpräsentation und Nervenkontrolle – zentrale Skills für Bewerbungen und Studium.
Erkundung Ehrenamt (1 Tag im Profilverband): Schüler erkunden freiwilliges Engagement und Gemeinschaftserfahrung.
Vortrag der Agentur für Arbeit (Februar/März): Fachleute informieren über Entscheidungshilfen, Berufsfelder und Unterstützungsmöglichkeiten.
Karrierebörse „Find Your Way" (ca. Mai): Eltern und externe Fachleute aus Wirtschaft, Technik, Soziales und Wissenschaft präsentieren ihre Berufsfelder.
Marktplatz: Praktikumspräsentationen Q1 (Frühjahr): Die zukünftigen Kursstufen-Schüler präsentieren ihre Praktikumserfahrungen. E-Phase-Schüler erhalten Einblick in echte Berufserfahrung.
Formale Meldungen: Am Ende des Schuljahrs werden erforderliche Einwilligungen eingesammelt und Informationen an zuständige Behörden weitergeleitet.
Betriebspraktikum (2 Wochen, Frühjahr): Schüler organisieren selbstständig einen Platz. Reflexion über Erfolg und Herausforderungen.
Karrierebörse „Find Your Way" (ca. Mai): Eltern und externe Fachleute aus Wirtschaft, Technik, Soziales und Wissenschaft präsentieren ihre Berufsfelder.
Check-U: Online-Erkundungstool zur Studienfelder-Orientierung.
Berufsmesse Vocatium (Juni): Über 100 Aussteller präsentieren Ausbildungs- und Studienoptionen.
Informationstag Universität (Juni, kostenlos, unterrichtsfrei): Fakultäten, Studienprogramme und Studentenleben erkunden.
Beratung durch externe Dienste (freiwillig): Individuelle Gesprächsangebote der Agentur für Arbeit; Anmeldung über itslearning.
Vortrag „Alles rund ums Studium" (September): Deutsche und internationale Optionen, Finanzierung, Stipendien.
Studieren feldbezogene Beratungstests (Oktober/November, freiwillig): Psychologische Tests für interessierte Schüler zu MINT, Wirtschaft, Philologie und Jura (je 2 h Test + 1 h Beratung).
Selbstgesteuerte Recherche: Über itslearning und Erkundungstools: Studium, Ausbildung, Brückenjahre, Gap Years, Alternative nach Abitur.
Tutor-Abfrage Anschlussplanung (Februar QII): Wo geht es hin nach dem Abitur? Unsichere Schüler werden an Beratungsangebote verwiesen.