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6d putzt die Menschenrechte

Die Kinder aus der 6d haben einen Vormittag im Rhododendronpark den Garten der Menschenrechte kennengelernt.

INSCRIRE ist ein weltweites Kunstprojekt der französischen Künstlerin Francoise Schein. Ziel des Projektes ist es, die "Erklärung der Menschenrechte" von 1948 in die öffentlichen Räume der Städte der Welt zu schreiben und die Menschenrechte im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.
In Bremen wurde die Idee des INSCRIRE-Projekts auf Initiative von Witha Winter v. Gregory im Rhododendron-Park umgesetzt. Die Texte der 30 Artikel der UN-Menschenrechtkonvention liegen längs der Parkwege in Bronze gegossen.

Die Initiatorin, Witha Winter von Gregory, hat den Kindern der 6d über die Geschichte des Parks und die der Menschenrechte berichtet, bevor sich alle an die Arbeit begaben, einzelne Bronzebänder zu säubern.

In einem anschließenden Gespräch nannten die Kinder Argumente für die Wichtigkeit der Menschenrechte: "Damit es den Menschen besser geht", "Damit die Menschen wissen, was ihre Rechte und Pflichten sind", "... weil Menschen Rechte brauchen, um würdig zu leben.", "...damit die Menschen wissen, dass sie alle gleichberechtigt sind.", "... damit Kinder und Erwachsene ihr Recht auf Bildung kennen.", "... damit Krieg und Gewalt auf der Erde verschwinden."
Auch nannten die Kinder aus der 6d Gründe für die Bedeutsamkeit des Garten der Menschenrechte: "Damit die Menschenrechte nicht in Vergessenheit geraten.", "Damit möglichst viele Menschen sie beim Spazierengehen lesen.", "Wie die besonderen Pflanzen, die sich im Garten befinden, müssen auch die Menschenrechte gepflegt werden."

Tatsächlich wächst allzu schnell Gras über die Bronzebänder, so dass eine ständige Pflege notwendig ist. Die Klasse 6d möchte auf jeden Fall noch einmal wiederkommen.

https://www.rhododendronparkbremen.de/parkteile/garten-der-menschenrechte/

„Trau keinem über 30“

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts haben wir als Leistungskurs der E-Phase an dem Projekt „Trau keinem über 30“ des Schulmuseums Bremen teilgenommen. Neben vielen weiteren Schulen erforschten wir die 60er und 70er Jahre. Hierbei legte unser Kurs einen besonderen Schwerpunkt auf die antiautoritäre Erziehung. Wir befragten mehrere Zeitzeugen zu verschiedenen Themenbereichen.

Einige von uns beschäftigten sich intensiv mit den Bremer Kinderläden, welche in den 60er Jahren aufkamen. Die Kinder erlangten neue Freiheiten, die bei dem konservativen Teil der Gesellschaft auf Widerstand stießen.

Der restliche Teil der Klasse behandelte das antiautoritäre Schulkonzept am Gymnasium Horn. An unserer Schule rückte 1967 erstmals die Selbstständigkeit der Schüler und Schülerinnen und die Förderung der eigenen Persönlichkeit in den Vordergrund. Eine Möglichkeit zur Entfaltung bot die neu gegründete Theaterspielgruppe sowie das Filmprojekt Teamwork.

Die Ergebnisse dieser Projektarbeit werden in der unteren Rathaushalle vom 1. Juni bis zum 1. Juli täglich von 11-17 Uhr zu sehen sein.

Weitere Informationen zum Projekt unter: http://www.schulmuseum-bremen.de/index1.htm