Der Oberstufenkurs Tanz hat sich mit den Werken Giacomettis auseinandergesetzt und dazu eine Tanz-Performance entwickelt.
Giacomettis Themen sind geprägt durch die Auseinandersetzung mit dem Wesen der menschlichen Existenz, mit Isolation und Vergänglichkeit. Es geht um Perspektiven und Proportionen: Wie klein ist der einzelne Mensch im Vergleich zu Bergen? Wie isoliert auch in einer Metropole wie Paris?
Am 13. Februar wird die Performance um 16 Uhr im Cage-Raum (Kunsthalle) gezeigt. Die Dauer beträgt ungefähr 20 Minuten. Am Dienstag, 17.2., führt der Kurs die Performance noch einmal um 11 Uhr im Theater vom Gymnasium Horn auf.
Am 7. Oktober eröffnete das Kindermuseum kek (https://kek-kindermuseum.de) die Ausstellung "kapier Papier" mit einer fulminanten Modenschau der Jugendlichen aus dem Lk- und Gk-Kunst QI. Dreizehn aufwändig gearbeitete und originelle Papier-Outfits wurden auf dem Laufsteg gezeigt. Dazu lief eine aus Papier-Geräuschen selbst kreierte Audio. Eine Woche später wurde die Show noch einmal im Theater gezeigt und begeistert gefeiert.
Der LK-Kunst QI hat Kunstwerke am "Tag der Utopien - Jugend" (17.8.25) im Irgendwo (irgendwo_bremen) ausgestellt. Die Werke der Ausstellung Display entstanden im letzten Schuljahr in Zusammenarbeit mit dem Künstler Nils Rüdiger und dem Focke Museum im Rahmen der Schuloffensive. Über den Verein Youth for Art (youth.for.art) bestand die Möglichkeit in einem Container auszustellen. Die Jugendlichen haben dort ihre eigenen Werke selbstständig kuratiert.
Präsentation des Schuloffensive-Projektes im Focke-Museum (Haus Riensberg).
Wir - der Leistungskurs Kunst (E-Phase) - arbeiteten sechs Wochen unter der Leitung des Künstlers Nils Rüdiger im Focke-Museum und in der Schule. Zu Beginn haben wir uns mit historischen Porträts verschiedener Stile und Epochen auseinandergesetzt. Die Besichtigung der
Ausstellung „Duckomenta“ bot uns dafür viele Beispiele und Gesprächsanlässe. Wir verglichen die historischen Inszenierungen von Personen mit Inszenierungen von heute.
Inspiriert durch Werke von Nils Rüdiger entschieden wir uns, historische Werke als Ausgangspunkt zu nehmen, um diese im weiteren Vorgehen zu entfremden oder auch zu verfremden. Einige entschieden sich für eine Explosion im Gesicht oder auch einer Leerstelle. Die Interpretationen dieser Entscheidungen sind sehr unterschiedlich. Es kann z.B. das Verschwinden eines Individuums hinter einer Fassade oder auch das Infragestellen einer Position innerhalb der Gesellschaft sein. Die Titelgebung soll Offenheit und Interpretationsspielraum ermöglichen. Das Arbeiten mit Acryl auf Leinwand hat uns sehr fasziniert, oft auch stark herausgefordert. Viele haben zum ersten Mal in dieser Technik gearbeitet. Wir bedanken uns für die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit Nils Rüdiger und für die Ermöglichung einer Ausstellung im Haus Riensberg. Die Ausstellung ist noch bis einschließlich 24. Mai zu sehen.
Der Termin zur Finissage ist am 23.5. um 15:30 Uhr.
LK-Kunst, E-Phase
Mai 2025
Das gab es noch nie: Meisterwerke aus der Sammlung der Kunsthalle Bremen treffen in einer Ausstellung auf Interpretationen von Kindern und Jugendlichen. Zwölf Kitas und Schulen aus Bremen und Niedersachsen wurden von der Kunsthalle eingeladen, sich im Museum mit Meisterwerken der Sammlung in einen Dialog zu begeben und sich inspirieren zu lassen. Ausgangspunkte für die kreative Auseinandersetzung sind unter anderem Arbeiten von Paula Modersohn-Becker, Pablo Picasso, Lovis Corinth oder Nina Beier. Vom Gymnasium Horn mit dabei: der ehemalige Tanzkurs (Film und Fotos), der Musikkurs QII (Herr Weber), der LK-Kunst-QII (Frau Dietrich) und die 5c (Frau Reuter).
Die Jugendlichen aus dem Lk-Kunst-QII haben für das Kindermuseum kek eine Station der am 10. September eröffneten Ausstellung "Gestatten, ich bin dein Schatten!" neu gestaltet.
Es handelt sich um ein Schattenmemory. Die eine Seite besteht aus Schwarz-Weiß-Fotografien von Gegenständen und ihren Schatten, die andere aus einer Bemalung.
Die Ausstellung ist bis zum 18. Februar 2024 in den Räumen des Hafenmuseums zu sehen. Die Zusammenarbeit vom Gymnasium Horn und dem kek Kindermuseum besteht bereits seit 15 Jahren.
https://kek-kindermuseum.de/
Einige Fotos der Ausstellung in der Weserburg im Rahmen der Bremer Schuloffensive, an der ein Kunst-LK der Q1 beteiligt ist.
Als Partnerschule der Kunsthalle arbeiten unsere Klassen und Kurse regelmäßig im Kunstunterricht zu den Themen der aktuellen Sonderausstellungen. In diesem Schuljahr stand durch den Bezug zur Manet-Ausstellung das Thema "Freundschaft" im Zentrum. Die Besuche der Ausstellung wurden flankiert durch Theoriestunden und Praxisarbeiten im Unterricht. Auszüge unserer Arbeiten werden im Januar/Februar 2022 in der Kunsthalle im Rahmen einer Partnerschulausstellung gezeigt.
Die Schülerinnen und Schüler des Kunst LK der QI nahmen im Juli 2021 auf Initiative ihrer Lehrerin Frau Reuter am Projekt "Moodboard" des Wilhelm-Wagenfeld-Hauses teil, das im Rahmen der "Bremer Schuloffensive" stattfand. Dabei haben die Jugendlichen über zwei ganztägige Projekttage intensiv mit verschiedenen Techniken an Design-Themen gearbeitet. Unter fachkundiger Anleitung des Kunstpädagogen Jens Bommert wurden u.a. T-Shirts, Sonnenbrillen, Brillenetuis und Moodboards entwickelt. Die Bestände des Wilhelm-Wagenfeld-Hauses und des Gerhard-Marcks-Hauses dienten dabei als Inspiration und Orientierung.
„Display Yourself“ ist ein Outreach-Projekt, in dem Schüler*innen sich mit Hilfe einer Toolbox mit Formen der (Selbst-)Repräsentation künstlerisch-ästhetisch auseinandersetzen. Die Darstellung und Inszenierung des Selbst sind heute für viele eine alltägliche und allgegenwärtige Praxis. Selfies auf Instagram und Snapchat, Homestorys auf Youtube, News und Kommentare auf Twitter.
Das Web 2.0 bietet unzählige Möglichkeiten, einem Publikum die eigene Persönlichkeit zu präsentieren und die eigenen Lebenswelten und -entwürfe vorzuführen. Das Selbst als Thema ist aber keineswegs ein Phänomen, das dem Internet vorbehalten wäre. Das Focke-Museum ist Schauplatz vielfältiger Praktiken und Formen der Inszenierung und Repräsentation von Selbstbildern.
Zahlreiche Bremer*innen aus der Stadtgeschichte werden in den Ausstellungsräumen vor-und ausgestellt. Das Porträt ist hierbei nur ein Medium von vielen. Möbelstücke und Wohnensembles, Bildtapeten, Kleidung und Kostüme, auch Alltagsgegenstände wie Tassen und Teller erzählen uns von ihren ehemaligen - zumeist bürgerlichen - Besitzer*innen und Bewohner*innen und den gesellschaftlichen Norm-und Wertvorstellungen, Wunschfantasien, kollektiven Träumen sowie Projektionen, die ihre Selbstbilderprägten. Die Toolbox „Display Yourself“ beinhaltet künstlerisch-edukative Materialien für die Sekundarstufe I und II zur Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen und Strategien der visuellen Darstellung und Inszenierung des Selbst. Was erzählen uns ein Vitrinenschrank und die in ihm ausgestellten Gegenstände über seine ehemaligen Besitzer*innen? Welche Zugehörigkeit bzw. Abgrenzung suchte der Träger des Hochzeitsanzugs aus dem 18. Jahrhundert? Was hat der Schädel eines Affen auf dem Porträt des Arztes Johann Abraham Albers verloren? Und was hat all das mit unseren Social-Media-Profilen zu tun? Die Toolboxenthält Objektbeispiele, Hintergrundinformationen, weiterführende Fragestellungen und ästhetisch-gestalterische Handlungsanweisungen, die in Kooperation mit Künstler*innen in Bremen entwickelt werden. Sie eröffnet methodisch vielfältige Rezeptions-und Auseinandersetzungsmöglichkeiten mit der Museumssammlung und zeigt Möglichkeiten zur spielerischen Artikulation und (De-)Konstruktion von Selbstbildern auf.
Die künstlerischen Ergebnisse der Schüler*innen werden im Museum in Form eines Offenen Archivs gesammelt. Den Teilnehmenden wird somit die Möglichkeit geboten, zu Autor*innen von Selbst(re)präsentationen zu werden und ihre Spuren in der Sammlung des Museums zu hinterlassen. Das Projekt nimmt Bezug auf eine Leerstelle in der Museumssammlung – die Repräsentation von jungen Menschen in Bremen heute.
Die Kunsthalle bot im Dezember 2019 mit ihrer eindrucksvollen Ausstellung „IKONEN“ den Rahmen für einen intensiven Workshop zur Förderung der Gestaltungskompetenzen der Mädchen und Jungen einer 9. Klasse. Aufgeteilt in kleine, individuell betreute Gruppen erlebte die Klasse eine intensive praktische Arbeit direkt in den Ausstellungsräumen vor den Originalen. Dabei kam es nicht nur zu anregenden Gesprächen über Kunst und Gesellschaft, sondern auch zur Schaffung eigener ausdrucksstarker Kreationen in Anlehnung an die Originale.
Was ist Stille? Wo finden wir sie? Was macht sie mit uns? Eine Spurensuche.
Im September treffen sich die Jugendlichen sieben mal im Focke Museum, um diesen Fragen nachzugehen.
Ein Projekt des @focke_museum mit Schüler*innen des Gymnasiums Horn.
Auf dieser Instagramseite sind Ergebnisse und Eindrücke festgehalten: http://www.instagram.com/mapping.silence/
Im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Hans Christian Andersen. Poet mit Feder und Schere“ (20.10.2018-24.2.2019) hat die Klasse 6f in der Kunsthalle Bremen eigene Scherenschnitte erstellt.
Die filigrane Arbeit mit Schere, Kleber und buntem Papier bietet den Kindern eine einfache und zugleich ausdrucksstarke Technik, kleine Geschichten bildhaft darzustellen. Der eindrucksvolle und motivierende Einstieg durch das museumspädagogische Kunstgespräch und die angeleitete Praxisarbeit in der Kunsthalle schuf eine gute Basis, diese künstlerische Technik im Kunstunterricht zu vertiefen. Hierbei arbeitet die Klasse 6f fächerverbindend mit dem Deutschunterricht zusammen und erstellt Scherenschnitte zu selbst geschriebenen Fabeln.
(eingestellt am 24.11.2018)
Die Schülerinnen und Schüler des Kunst LK der QI haben in diesem Jahr auf Initiative ihrer Lehrerin Frau Reuter im Rahmen des Programms „Bremer Schuloffensive“ an insgesamt sechs Terminen im Wilhelm-Wagenfeld-Haus künstlerisch-praktisch gearbeitet. Den Jugendlichen wurden die Ausstellungsstücke des Hauses näher gebracht und verschiedene Techniken des Designs erklärt. Dabei erprobten sie unter fachkundiger Anleitung des Museumspädagogen Jens Bommert den eigenen Entwurf von Sandalen, Sonnenbrillen, Verpackungen, Werbeanzeigen, Lampen und Sitzmöbeln.
30.05.2018
Unter dem Motto "Jugendliche führen Jugendliche" bieten die Schülerinnen und Schüler des LK Kunst QII Führungen durch die Pop-Ausstellung im Focke Museum an.
Bis Mitte Februar können die Werke der Jugendlichen im Focke Museum betrachtet werden.
"Wir haben ein wenig hinter die Kulissen des Pops geschaut und uns kritisch mit der Popkultur auseinander gesetzt.
Dabei sind sehr unterschiedliche Werke herausgekommen.
Künstler wie Andy Warhol oder Keith Haring verleiteten uns zur Produktion von Dauerschleifenfilmen oder zu Darstellungen von Pop-Ikonen wie Michael Jackson in Form von Tape - Art.
Interessante Collagen und eine eindrucksvolle historische Reise durch die Mode von damals erwartet dich. Was steckt wirklich hinter der bunten Pop-Kultur und was hat eine Hand aus Zigaretten damit zu tun?
Kommt dienstags von 16-17 uhr oder donnerstags von 13-14 uhr ins Focke Museum und findet es heraus - wir freuen uns auf dich!"
Das Gymnasium Horn kooperiert in diesem Jahr intensiv mit der Kunsthalle.
Fünf Kunstklassen verschiedener Altersstufen arbeiten zur Zeit am Thema "Vom Freizeitvergnügen zum modernen Sport".
Schwerpunkt ist dabei die Auseinandersetzung mit sportlicher und vergnüglicher Aktivität in Zeichnung, Gemälde und Skulptur.
Der Tanzkurs der Oberstufe choreografiert eigenständig in Kleingruppen, aber auch eine Großgruppensequenz ist geplant.
Die Tänzerinnen beziehen sich direkt auf die ausgestellten Bildthemen Max Liebermanns.
Alle Räume der Ausstellung werden unter dem Motto "LIEBER TANZEN MAN(N)" mit Bewegung erfüllt.
Die QII-Schhülerinnen Renée und Lili führten im Vorfeld ein sehr interessantes und aufschlussreiches Interview mit der Kuratorin Dr. Dorothee Hansen,
hier der Link: Liebermannausstellung
Am 5. Dezember 2016, 16 - 18 Uhr, werden alle Arbeiten in der Kunsthalle gezeigt. Schülerinnen und Schüler wie auch Eltern und Bekannte sind dazu herzlich eingeladen.
Unser Kunst-Leistungskurs der E-Phase hat sich in den letzten Wochen intensiv mit der Epoche des Impressionismus, insbesondere mit dem Künstler Max Liebermann beschäftigt. Um mit dem Thema vertraut zu werden, haben wir uns anfangs mit dem theoretischen Teil auseinander gesetzt. Danach haben wir praktische Arbeiten zu Max Liebermann angefertigt, über den wir zuvor schon viel erfahren hatten.
Im Rahmen des Themas haben wir auch die aktuelle Liebermann- Ausstellung in der Kunsthalle besucht. Durch eine Kooperation mit der Kunsthalle wird es Anfang Dezember eine kleine Ausstellung unserer eigenen Bilder in der Kunsthalle geben. Uns hat die Arbeit zum Impressionismus sehr gefallen und wir freuen uns schon auf die nächsten Projekte.
(Marie, Leona und Paula)
Aus fast 150 Bewerbungen wählte eine Jury im Januar 2010 16 Tandems - für jedes Bundesland eines - als Modellprojekte aus, die über die kommenden eineinhalb Jahre im Rahmen von schule@museum begleitet werden.
Für das Land Bremen wurde ein Projekt mit dem Gymnasium Horn und der Weserburg ausgewählt.