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Der Kopenhagen-Austausch

Der Kopenhagen-Austausch fand am 19.04.2018 – 24.04.2018 für die Schüler des Gymnasium Horns, bzw. am 18.09.2018- 23.09.2018 für die Schüler des Lycée Français Prins Henrik im Rahmen des Französisch- bzw. Deutsch-Unterrichts statt. Alle Teilnehmenden sind sich einig, dass es eine unvergessliche und schöne Zeit war.

Das Klima in den Gastfamilien
Nachdem die Schüler aus Kopenhagen in Bremen angekommen sind, sind wir zunächst mit dem Auto nach Hause gefahren. Am Anfang wussten wir noch nicht, worüber wir sprechen sollten und mein Austauschpartner war erschöpft von der Reise. Deshalb war es auch erstmal still, als wir zuhause ankamen. Am Abend, nachdem sich mein Austauschschüler ausgeruht hat, haben wir jedoch sehr lange draußen gesessen und uns über diverse Dinge unterhalten und uns besser kennengelernt. In den folgenden Tagen verstanden wir uns immer besser und es herrschte eine fröhliche Atmosphäre. Als der Austausch vorbei war, und er wieder nach Hause fahren musste, waren wir alle sehr traurig.

Ausflüge
Gemeinsam mit den Kopenhagenern sind wir auch auf verschiedene Ausflüge gegangen. Zum Beispiel haben wir das Speicher XI-Museum besucht, wo wir vieles über die Herstellung von Mehl und Baumwolle erfuhren. In einer alten Spielhalle waren wir auch, da hatten wir die Möglichkeit Jahrmarktspiele zu spielen und haben in Gruppen unsere Geschicklichkeit bewiesen. In der Bonbonmanufaktur konnten wir sogar unsere eigenen Lollies erstellen!
In unserer gemeinsamen, freien Zeit unternahmen wir viel mit unseren Mitschülern und Freunden und ihren Austauschschülern. Zum Beispiel gingen wir in den Bürgerpark, um dort zu picknicken und die Tiere anzuschauen, gingen shoppen oder sogar Lasertag spielen.​

Komplikationen
Es gab glücklicherweise keine großen Komplikationen. Dennoch haben wir festgestellt, dass sich unsere Austauschpartner oftmals in ihre eigenen Grüppchen zurückgezogen haben. Beim Besuch der Bonbon-Manufaktur haben sich die Kopenhagener etwas von uns abgeschottet, und wir fühlten uns ein wenig von ihnen ignoriert. Wir haben uns außerdem über ihre gelassene und langsame Art gewundert. Ständig und überall haben wir auf sie warten müssen, die eine oder andere Bahn verpasst oder Autos hupen hören, weil die Austauschpartner bei bereits roter Ampel über die Straße schlichen.

Kommunikation
Bedenken bezüglich der Kommunikation hatten wir alle. Bislang hatten wir noch kaum Gelegenheit, unsere Französischkenntnisse außerhalb des Unterrichts anzuwenden. Doch schon nach dem ersten Nachmittag haben wir gemerkt, dass man sehr viel mehr versteht und selber sprechen kann, als man vorher gedacht hat.
Wir haben versucht uns auf Deutsch und Französisch zu unterhalten. Doch wenn wir uns wirklich nicht verstanden haben, dann haben wir natürlich auch mal Englisch geredet.
Fehler wurden selbstverständlich auch gemacht. Meistens wurde darüber aber gelacht und zum Verhängnis wurden sie auch nie. Zur Not wurde eben mit Händen und Füßen agiert.
In der nächsten Französischstunde fühlte man sich wirklich schon etwas sicherer beim Sprechen.

Schüler*innen der 9a

Fotos vom Austausch